Anmeldung
Politische Bildung im postfaktischen Zeitalter
Datum
20. November 202609:30 Uhr – 18:00 Uhr
Beschreibung
Mit zunehmenden polarisierenden und demokratiefeindlichen Tendenzen in der Gesellschaft, beispielsweise im Hinblick auf Rechtsextremismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit, stellt sich wiederholt die Frage, wie Hochschulen die Ergebnisse ihrer Forschungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, diese verstärkt einbeziehen können und damit auch jenseits universitärer Strukturen Diskurse mitzuprägen in der Lage sind. Forschende und Lehrende sind gefordert, über universitäre Strukturen und bildungsaffine Milieus hinaus die gesellschaftlichen Diskursräume aktiv mitzugestalten und sich wirksam einzubringen. Im Zentrum des interdisziplinären Workshops stehen darum der Austausch und die Diskussion über Wissenstransferformen.
Dabei wird die Third Mission als gemeinsamer Gestaltungsauftrag der Hochschulen in den Blick genommen. Drei Fragen stehen im Zentrum: Welche Verantwortung trägt Wissenschaft in gesellschaftlichen Transformationsprozessen? Welche Kontexte und Formen machen Wissenstransfer und gesellschaftlichen Dialog wirksam? Welche institutionellen Voraussetzungen braucht es, damit Forschende und Lehrende individuelle Verantwortung übernehmen und öffentliche Diskurse wirksam mitgestalten können?
Der Workshop richtet sich insbesondere an alle Interessierten sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Die Tagungssprache ist deutsch.
Kurzlink: ema.uzh.ch/RXNVT