Stiftungen brauchen Autonomie – und eine tragfähige Governance. Die Tagung diskutiert, wie interne und externe Steuerungsmechanismen zeitgemäss ausgestaltet werden können, um Stiftungen ein wirkungsvolles Tätigwerden zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Möglichkeiten kluger Statutengestaltung und Best Practice durch Stifter:innen und Stiftungsrät:innen ebenso wie aktuelle Fragen der externen Aufsicht: Wie gestaltet sich die Aufsicht der Zukunft, was erwarten Behörden von Stiftungen und wie laufen Reporting und Kommunikation? Schliesslich werden die Wechselwirkungen zwischen Governance und Steuerbefreiung beleuchtet. Die Governance-Perspektive wird sodann auf verschiedene Stiftungstypen gespiegelt: unternehmensverbundene Stiftungen mit ihren Checks and Balances zwischen Stiftung und Unternehmen sowie die bestmögliche Ausgestaltung der Familienstiftung – mit oder ohne Reform. Den Abschluss bildet ein hochaktuelles Thema: Wie lassen sich hochschulnahe Stiftungen so führen, dass Interessenkonflikte vermieden und zugleich die Interessen der Geförderten optimal gewahrt werden? Der Titel #governance2030 versteht sich dabei als programmatischer Appell, die eigene Governance in den kommenden Jahren kritisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln, wofür die Veranstaltung eine Grundlage bieten möchte.
Leitung der Tagung: Prof. Dr. Dominique Jakob
Referierende:
Annalise Alig Anderhalden
Nils Güggi
Prof. Dr. Claude Humbel, LL.M. (Berkeley)
Prof. Dr. Dominique Jakob, M.I.L. (Lund)
Dr. Michelle Kalt, LL.M. (Hong Kong)
Prof. Dr. Julia Nicolussi
Stefan Oesterhelt, LL.M. (Cantab)
Prof. Dr. Andrea Opel
Dr. Lukas von Orelli
Prof. Dr. Michael Schaepman
Dominique Schneylin
Prof. Dr. Georg von Schnurbein
Roger Tischhauser
MLaw Thimo Wittkämper
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